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Performance ist alles: Mehr Leistung fĂŒr Ihre Website

Eine schlechte Website Performance und mangelhafte Suchmaschinenoptimierung können viele Nachteile haben: Im schlimmsten Fall weniger Website-Besucher, weniger Umsatz, eine schlechte Reputation. Grund genug, klassische Website Performance-SĂŒnden und technische SEO-Fehler unter die Lupe zu nehmen. Lesen Sie hier, was Sie tun können, um Ihre Website Performance zu optimieren und (wieder) an die Spitze von Google und Co. zu kommen.

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Was ist Website Performance?

Bei der Website Performance dreht sich alles um Geschwindigkeit und Leistung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie lange benötigt eine Website, um vollstĂ€ndig im Browser angezeigt zu werden? Anders ausgedrĂŒckt: Je kĂŒrzer die Ladezeit einer Website, desto besser die Performance. Und diese ist von einigen Faktoren abhĂ€ngig, die bei der Entwicklung einer Website berĂŒcksichtigt werden mĂŒssen. Im Wesentlichen handelt es sich bei diesen Faktoren um den Server, das Netzwerk und die Front-End Performance – also jene Performance, die fĂŒr User sichtbar ist, wenn sie eine Website aufrufen.

Was ist Server Performance?

Jede Website liegt auf einem Server, der die ankommenden Anfragen verarbeiten muss. Die Server Performance bildet die Basis fĂŒr eine leistungsstarke Website. Es lohnt sich also, einen erfahrenen Hosting-Partner fĂŒr Webprojekte zu suchen. Beim Webhosting wird Speicherplatz fĂŒr Websites bereitgestellt und die Unterbringung – das Hosting – der Website auf dem Webserver eines Internet Service Providers (ISP) sichergestellt. Je nach benötigtem Funktionsumfang und Speicherplatz bieten Hosting-Anbieter in der Regel verschiedene Hosting-Pakete an.

Seit einigen Jahren im Trend: Cloud Hosting. Dabei werden Serverleistungen auf Basis einer Cloud-Infrastruktur zur VerfĂŒgung gestellt. Die benötigte Leistung wird von verschiedenen Rechnern geliefert, die ĂŒber das Netz miteinander verbunden sind. Großer Vorteil von Cloud Hosting ist die Skalierbarkeit. Die bereitgestellte Leistung kann individuell an den aktuellen Bedarf angepasst werden, sodass immer die optimale ServerkapazitĂ€t zur VerfĂŒgung steht.

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Was ist Netzwerk Performance?

Die Netzwerk Performance bezieht sich auf die Geschwindigkeit und die Auslastung des jeweiligen Internet-Netzwerks. Angenommen, Ihr Kunde ist unterwegs und möchte Ihre Website auf seinem Smartphone aufrufen. Ein alltĂ€gliches Szenario. Ist aber die Internetverbindung schlecht, benötigt Ihre Website eine lĂ€ngere Ladezeit. Grund dafĂŒr ist in diesem Fall die schlechte Netzwerk Performance. Auf diese hat der Website-Inhaber leider keinen direkten Einfluss. Dennoch gilt: Je weniger Inhalte beim Öffnen einer Startseite geladen werden mĂŒssen, desto besser. Denn so können auch bei schlechter Netzwerk Performance immer noch zufriedenstellende Ladezeiten erreicht werden. Und das wird von Usern heute vorausgesetzt – egal, ob sie zu Hause oder unterwegs im Internet surfen.

Was ist Front-End Performance?

Bei der Entwicklung einer Website wird in der Regel zwischen Front-End und Back-End unterschieden. Das Front-End bezeichnet jenen Bereich, den der User im Internet sieht – quasi die OberflĂ€che der Website. Das Back-End steht fĂŒr den “Hintergrund” einer Website, also die eigentliche Programmierung inklusive dem grundlegenden Design. Das Front-End ist im Hinblick auf die Performance einer Website höchst relevant, denn hier ist das Optimierungspotenzial in der Regel groß.

Wie kann die Front-End Performance verbessert werden?

Es gibt viele Möglichkeiten, die Front-End Performance nachhaltig zu verbessern:

  • Bilder benötigen hĂ€ufig eine lange Ladezeit im Front-End. Werden Bilder “On-Demand” geladen, kann die Performance entscheidend verbessert werden. Dabei werden nicht benötigte Farben reduziert, die Bilder automatisch komprimiert und in der richtigen GrĂ¶ĂŸe geladen. Auch die Nutzung von “Responsive Images”, die flexibel auf verschiedene EndgerĂ€te angepasst werden, kann die Ladezeit verbessern.

  • Content Management Systeme (CMS) wie TYPO3 sind ideal, um ein individuelles Anpassen einer Website auf KundenbedĂŒrfnisse zu ermöglichen und Performance Optimierungen auch zu einem spĂ€teren Zeitpunkt zu ergĂ€nzen. So bleibt die Website immer auf dem neuesten Stand.

  • Asynchrones Laden von Javascript, CSS und effizientes Caching. Letzteres ermöglicht ein rasches Laden bereits frĂŒher abgerufener Daten.

  • Der bestmögliche Browsersupport muss bei allen Front-End Optimierungen berĂŒcksichtigt werden.

  • Mobile First: Studien zufolge fanden im Jahr 2018 rund 53% aller Seitenaufrufe weltweit mit mobilen EndgerĂ€ten statt – Tendenz steigend.1 Nicht verwunderlich also, dass Google im Ranking Websites bevorzugt, die fĂŒr mobile GerĂ€te optimiert sind. In diesem Zusammenhang sollten sich Unternehmen auch mit der AMP-Initiative von Google auseinandersetzen. AMP steht fĂŒr Accelerated Mobile Pages. Es handelt sich dabei um fĂŒr die mobile Nutzung optimierte Websites, die durch besonders kurze Ladezeiten bestechen.

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Last but not least: Was ist (technische) SEO und wie kann sie verbessert werden?

Suchmaschinenoptimierung (SEO) soll Websites eine möglichst gute Platzierung im Ranking der Suchmaschinen verschaffen. Erzielen Websites trotz SEO-Maßnahmen, wie der Nutzung von Keywords und der Erstellung von relevantem Content, nicht das gewĂŒnschte Ranking, liegt es hĂ€ufig an der Basis – der sogenannten technischen SEO. Inhalte auf Websites mĂŒssen im Hintergrund technisch richtig aufgebaut sein, um von Suchmaschinen besser gefunden zu werden. Eine korrekte XML Sitemap kann etwa die Indexierung aller Unterseiten einer Website in Suchmaschinen begĂŒnstigen. Ebenfalls wichtig: Die Nutzung von Title-Tags, Meta Descriptions, Title-Texten fĂŒr Bilder oder auch Canonical Tags. Letztere sorgen dafĂŒr, dass in Suchmaschinen die Original-Ressource gerankt wird und doppelte Inhalte auf einer Website nicht mit einem schlechteren Ranking abgestraft werden. Ein weiterer wichtiger Faktor auf technischer SEO-Ebene: Der Einsatz von “sprechenden” URLs (z.B. https://www.lunik2.group/de/know-how/website-performance), die statt zufĂ€lligen Zahlen- und Buchstabenfolgen sinnvolle Begriffe mit Bezug zum Seiteninhalt nutzen. Mit diesen und weiteren technischen SEO-Maßnahmen können auf den meisten Websites rasche Verbesserungen erzielt werden. So ergeben dann auch klassische SEO-Maßnahmen langfristig Sinn.

Quellen:
1 Statcounter2018

Ihre persönlichen Ansprechpartner

Stefanie Vetr

GeschÀftsleitung, Projektmanagement Web Development

Alexander Jungwirth

GeschÀftsleitung, Projektmanagement Web Development